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Lymphknotenbiopsie

Die Entnahme von körpereigenem Gewebe aus einem lebenden Organismus wird als Biopsie bezeichnet. Zur Sicherung der Diagnose eines Lymphoms ist die Entnahme eines vollständigen verdächtigen Lymphknotens erforderlich.

Dazu wird ein Lymphknoten ausgewählt, der einfach zugänglich und möglichst groß ist. Meist kann die Biopsie in örtlicher Betäubung erfolgen, jedoch kann bei einem Befall im Brustkorb oder im Bauch eine Vollnarkose notwendig werden.

Der Lymphknoten wird anschließend histologisch aufgearbeitet, gefärbt und mikroskopisch untersucht. Dabei erkennt der Pathologe typische Merkmale der verschiedenen Erkrankungen, wie etwa die charakteristischen Hodgkin- und Reed-Sternberg-Zellen des klassischen Hodgkin Lymphoms.

Die Diagnose sollte nach Möglichkeit durch einen Pathologen mit besonderer Erfahrung auf dem Gebiet der Lymphom-Diagnostik, einem Referenzpathologen, gesichert werden. Innerhalb der Studien der GHSG ist dies Standard.